Historische Städte
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Kontakt und Informationen
Kaiser und Nobelpreisträger - Entspannen am Neckarstrand
Burg Hohenzollern
Die Burg Hohenzollern ist der Stammsitz eines der bedeutendsten deutschen Fürstengeschlechter. Ihr erster Vorgängerbau wurde wahrscheinlich bereits im 11. Jahrhundert errichtet. In ihrer Schatzkammer werden bis heute die preussische Königskrone und weitere Erinnerungsstücke Friedrichs des Grossen aufbewahrt. Hohenzollern ist daher eine der meistbesuchten Burgen Europas. In Sigmaringen, Residenzschloss der Hohenzollern, ist die grösste private Waffensammlung der Alten Welt ausgestellt.
Universitätsstadt Tübingen
Papst Benedikt XVI. lehrte vier Jahre lang als Professor Joseph Ratzinger an der Tübinger Eberhard-Karls-Universität. Bis 1969 war er Inhaber des Lehrstuhls für Katholische Dogmatik. Tübingen ist die jung gebliebene, altehrwürdige Stadt. Reisende halten besonders gern den Neptunbrunnen im Foto fest, mit dem Rathaus im Hintergrund, in dessen Turm seit fast 500 Jahren eine astronomische Uhr schlägt. Ihr Schöpfer Johannes Stöffler hat sie sogar mit einer Anzeige der Sonnen- und Mondfinsternisse ausgestattet. Den besten Blick auf dieses mechanische Meisterwerk hat man vom Café Pfuderer aus, dem ehemaligen Wohnsitz der Dichterin Isolde Kurz.Ausgelassen geht es im Sommer auf dem Neckar zu: Das traditionelle Stocherkahnfahren ist Fest und Wettstreit gleichermassen, wild und fröhlich. Von Tübingen aus lassen sich Ausflüge auf einer Vielzahl von Wanderwegen planen, etwa in den Naturpark Schönbuch oder auf Schloss Lichtenstein, dem über dem Echaztal thronenden Württemberger Märchenschloss. Weitere Orte wie Reutlingen, Heidenheim, Aalen und Ellwangen laden zur Besichtigung von Schlössern, Burgen und Klöstern ein, aber auch zum Bummeln und Einkaufen. In Schwäbisch Gmünd lohnen sich Besichtigungen der Johanniskirche und des Heilig-Kreuz-Münsters. Modebewusste sollten sich einen Abstecher nach Metzingen nicht entgehen lassen: In Factory Outlets wird Mode internationaler Designer besonders günstig angeboten.
Bad Urach
Seit der Schäferzunft im Jahr 1723 die Erlaubnis erteilt wurde, in Urach einen Schäferlauf zu halten, ist die Stadt in jedem ungeraden Jahr Veranstalter dieses typischen schwäbischen Volksfestes. Der Schäferlauf beginnt mit dem Blasen der Tagwache, danach bittet der Bürgermeister zum Tanz, ehe das Spektakel in einen grossen Festumzug mündet. Fester Bestandteil des Urbacher Schäferlaufs ist die Aufführung des Festspiels "D'Schäferlies", das eigens für dieses Ereignis geschrieben wurde. Schäferläufe sind aber nicht nur Folklore, sondern auch Anlass zum Leistungsvergleich der heute aktiven Schäfer: Beim Preishüten messen Schäfer und Hütehunde ihr Können.Ausserdem sehenswert in Bad Urach: das prächtige Residenzschloss in und die Burg-ruine Hohenurach über der Altstadt. Für den Anstieg werden Wanderer belohnt mit einem atemberaubenden Ausblick auf den 37 Meter tief fallenden Uracher Wasserfall.
Geopark Schwäbische Alb
Einzigartige Fossilienausgrabungen, Riffe aus dem Jurameer, Vulkankrater und Meteoriteneinschläge, Höhlen, Karstquellen und charakteristische Landschaftsformen: Der Geopark Schwäbische Alb schärft den Blick für Millionen Jahre alte Spuren erdgeschichtlicher Entwicklung. Zu den hier gemachten archäologischen Funden zählen die bisher ältesten bekannten Kunstwerke und Musikinstrumente von Steinzeitmenschen und darüber hinaus keltische Schmuckstücke. Als ausgedehnte Hochfläche in der Mitte des europäischen Jurariegels ist die Schwäbische Alb reich an Höhlen. Bekannt sind mittlerweile mehr als 2.000; die interessantesten sind Besuchern zugänglich.
Einstein und andere
Seine Relativitätstheorie stellte Albert Einstein zwar in Berlin auf. Da er gebürtiger Ulmer ist, darf sie allerdings als Ausdruck schwäbischer Genialität begriffen werden. Weitere namhafte Schwaben: der Konstrukteur Gottlieb Daimler und Max Eyth, Cheftechniker des ägyptischen Prinzen Halim Pascha. Ebenfalls ein Kind der Schwäbischen Alb: Margarethe Steiff. Ihr Plüschtierunternehmen erfand 1902 den Teddybären.Schwäbische Alb à la carte
Die Schwäbische Alb ist die Nudelhochburg Deutschlands - wegen ihrer Spätzle ebenso wie wegen ihren berühmten Maultaschen. Vor langer, langer Zeit sollen sie den Köchinnen geholfen haben, die strengen Regeln der Fastenzeit elegant zu umschiffen, da diese das Fleisch in den Teigtaschen verstecken konnten. Im 15. Jahrhundert wurde auf der Schwäbischen Alb die Brezel erfunden: Graf Eberhart im Bart, erster Herzog von Württemberg, wünschte sich ein Gebäck, durch das die Sonne dreimal hindurchscheinen sollte. Den Durst löscht man im Land der Maultasche am besten mit einem der vielen guten regionalen Biere. Wer es prickelnd mag, sollte in Esslingen die älteste Sektkellerei Deutschlands besuchen.Reiseplaner
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